Dass eine Unternehmensgründung in der Zeit von internationalen Lieferkettenproblemen eine Herausforderung darstellt, erfahren die Mitarbeiter*innen des Schülerunternehmens Para Lavar am Gymnasium St. Christophorus nicht nur im Sowi-Unterricht. Paralavar

Bei der Produktion ihres nachhaltigen Duschpulvers mussten sie auch erleben, welche gesundheitlichen Auflagen in Deutschland an den Vertrieb eines Beautyproduktes gebunden sind, damit am Ende die Käufer keine Risiken und Nebenwirkungen befürchten müssen.

Weil aber jetzt alle vorliegenden Papiere der Prüfinstitute und die nachhaltigen Verkaufsbeutel eingetroffen sind, konnten die 14 Jungunternehmer*innen die Produktion ihres Produktes aufnehmen. Dabei gilt es mehr als zehn Substanzen so zu vermischen, dass am Ende ein Pulver entsteht, das den Körper der Kunden unter der Dusche nicht nur reinigt, sondern gleichzeitig mit einer angenehmen Duftnote überzeugt. Dabei fiel die Wahl des Schülerunternehmens am Ende auf eine Mangonote, die bei den vielen Duschtester*innen die besten Rückmeldungen erhielt. „Die Produktion einer weiteren Duft-Variante hätte ein weiteres Testverfahren zur Folge gehabt, das wir mit dem bestehenden Kapital unter keinen Umständen finanzieren könnten“, betont Konrad Lenz, der in der Marketing-Abteilung aktiv ist.

Bei allem Stolz über das erreichte Ergebnis sind sich die Jungunterner*innen sicher, dass diese Leistung ohne die fachliche Unterstützung von Thomas Neubourg nicht möglich gewesen wäre. Der Unternehmenspate, der in Greven ein Beauty Unternehmen führt, steht der Gruppe in einer wöchentlichen Video-Sitzung mit Rat und Tat zur Seite und hat auch dazu beigetragen, dass die notwendigen Verfahren beschleunigt über die Bühne gehen konnten. „Ohne diese Erfahrung hätten wir wohl erst im Frühjahr mit der Produktion beginnen können“, ist sich die Vorstandvorsitzende von Para Lavar Carolin Fischer sicher.

Jetzt muss das Team nur noch auf die Verkaufsetiketten mit allen Gütesiegeln warten und den finalen Preis kalkulieren, ehe die ersten Tüten in den Verkauf gehen können. „Unser großer Traum war es, dass die ersten Produkte bereits unter dem Weihnachtsbaum liegen könnten. Diesen Wunsch können wir aber leider noch nicht realisieren“, muss Schulpate Thorsten Schröer feststellen.So kann dann erst Anfang 2022 in Werne mit einem besseren Gewissen nachhaltig geduscht werden.  

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